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Webseite für inklusive Wohngemeinschaften in Deutschland

Auf der Webseite www.wohnsinn.org finden Sie Informationen rund ums inklusive Wohnen.

 

 

 

Wohnen Inklusiv

Neues Projekt  "INKLUSIVES WOHNEN" der Landesarbeitsgemeinschaft Eltern für Inklusion e.V.:

In Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg sollen neue Möglichkeiten des "Inklusiven Wohnens" von jungen Menschen mit einer Behinderung und Studierenden der Erziehungswissenschaft entwickelt werden.
Wir verfolgen damit das Ziel, das Recht auf Teilhabe in  allen Lebensbereichen der jungen Menschen mit einer Behinderung zu verwirklichen.
Im "Inklusiven Wohnen" ergeben sich aus unserer Sicht "win-win-Situationen" für Studierende und für junge Menschen mit einer Behinderung.

Interessierte an diesem Projekt können sich an den Vorstand der LAG - Eltern für Inklusion e.V. wenden, schreiben Sie einem der Vorstandsmitglieder eine Mail!

 

 

 

Exklusiv inklusiv wohnen - Tagung in Reutlingen

Am 5. und 6.11.2010 fand in Reutlingen die erste bundesweite Tagung zu den sog. Lebensweltorientierten integrativen Wohngemeinschaften statt. Über 100 Teilnehmer waren gekommen, um die Erfahrungen der schon bestehenden WGs zu hören und mitzuerleben.

Zwei wissenschaftliche Vorträge führten in das Thema ein, der erste berichtete über neues Wissen zu Möglichkeiten des alternativen Wohnens für Menschen mit Behinderung (Prof. Johannes Schädler, Universität Siegen), der zweite von Prof. Jo Jerg von der Fachhochschule Ludwigsburg, der die WG in Reutlingen von Anfang an wissenschaftlich begleitet hatte, stellte die WGs in den Kontext der UN- Behindertenrechtskonvention.

Es geht darum, Wahlmöglichkeiten zu schaffen, auch für Menschen mit hohem Hilfebedarf, neue Lebensstrukturen aufzubauen und finanzielle Hilfen (außerhalb der gängigen stationären Versorgung) zu geben, damit dies gelingen kann.

Dann stellten sich die bereits existierenden WGs vor, die alle fast vollzählig angereist waren: Zwei WGs aus Reutlingen, die seit 1996 bzw. 2001 existieren, mehrere WGs aus München, deren erste bereits vor über 20 Jahren gegründet wurde und die WG aus Saarbrücken, die seit vorletztem Jahr zusammen wohnt und wo man ebenfalls schon die nächste WG plant.

Allen ist gemeinsam, dass dort Menschen mit Unterstützungsbedarf zusammen mit Menschen ohne Unterstützungsbedarf, zumeist Studenten, in einem Haus oder in einer Wohnung wohnen und letztere Dienste in der Nacht und am Wochenende übernehmen und dafür mietfrei wohnen. Zumeist sind es 4+4 oder 5+5 Personen. Es war beeindruckend zu spüren, wie diese Gemeinschaften funktionieren.

Jede der drei Städte hat ein anderes Finanzierungsmodell. Es wurde aber sehr deutlich, dass diese WGs nur mit der politischen Unterstützung der Kommune existieren können, da sie nicht in das übliche Raster der Finanzierung von Wohnraum für Menschen mit Behinderung fallen. Nur zusammen mit allen Beteiligten in der Sozialverwaltung und der Überzeugung, dass solch ein Modell aufgebaut werden soll, konnten die nötigen Bedingungen geschaffen werden.

Weitere Projekte haben sich auf den Weg gemacht, in Berlin, Göppingen und anderswo.

Wir können uns solch eine WG in Hamburg sehr gut vorstellen.

 

 

Wohngemeinschaft Freiraum in Bergedorf

Mehr über dieses Wohn- und Lebensprojekt in Bergedorf erfahren Sie unter

www.biwag.de.

 

 

Lebensweltrorientierte Integrative Wohngemeinschaften

Integrative Wohngemeinschaften gibt es an mehreren Orten Deutschlands:

Die ersten dieser WGs wurden 1989 in München gegründet, inzwischen gibt es dort 5 verschiedene Häuser und Wohnungen. (www.gll-muenchen.de).

Seit 1996 besteht ein Haus in Reutlingen, 2001 kam dort eine weitere WG dazu. Einen YouTube-Film über Reutlingen können Sie hier ansehen.

In Saarbrücken besteht ein Haus mit 10 Bewohnern, getragen vom Verein miteinander leben lernen e.V.

 

Allen gemeinsam ist, dass in jeder WG 4 oder 5 Bewohner mit und ebenso viele ohne Assistenzbedarf wohnen, letztere sind zumeist Studenten, die gleichzeitig auch Dienste in der WG verrichten und dafür mietfrei oder zu reduzierter Miete wohnen.

 

Das neueste Projekt ist in Ludwigshafen an den Start gegangen.